Category Archives: Webtechniken

Howto convert mp3-Streams to aac+ Streams in Linux

Was ist der Unterschied zwischen aac+ und mp3?

MPEG-4 High Efficiency Advanced Audio Coding (kurz HE-AAC), auch AAC+ v1 genannt, ist ein lizenzpflichtiger Audio-Codec, der Moving Picture Experts Group (MPEG). Der Standard liefert bei niedrigen Bitraten vergleichsweise gute Ergebnisse und eignet sich daher besonders für Live-Streams.

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Shops, Viren und Kuchen – oder: Vorträge beim IGZ Hof

Das IGZ feiert 10-jähriges

Am 31.07.2008 feierte das IGZ Hof sein zehnjähriges Bestehen und lud zur Jubiläumsfeier ein. Es fanden über 20 Fachvorträge über Internet, Marketing und E-Bussiness statt, von denen ich selbst 2 Vorträge abgehalten habe.

Der erste Vortrag den ich gehalten habe hatte den Titel “Bestellvorgänge in Online Shops verbessern”, der zweite Vortrag ging um die neuesten Bedrohungen im Internet. Trotz der Hitze und des schönen Wetters war das Event gut besucht und es waren viele Vertreter aus allen Bereichen anwesend. Aus diesem Anlass möchte ich hier kurz meine beiden Vorträge resümieren.
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Warum man mit Suchmaschinenoptimierung allein nur schwierig ein Geschäft führen kann

Der optimierungs Boom

Tja, da ist er nun, oder ist nun schon vorbei, der Boom auf Suchmaschinenoptimierung. Wer in diesem Bereich versucht seinen Lebensunterhalt zu verdienen, kann sich nicht darauf verlassen, von Suchmaschinen gefunden zu werden. Wer einmal bei Google nach “Suchmaschinenoptimierung” gesucht hat, stellt fest, dass es hier zahlreiche Anbieter gibt, die einem alle das Gleiche verkaufen möchten – eine Optimierung der Webseite hinsichtlich Keywords, Barrierefreiheit und Markup. Das ist eigentlich super, und viele Webseiten die man so im Internet ansurfen kann, gerade die von sog. KMUs, haben soetwas wirklich nötig. Das Problem ist nur – Die Betreiber der Webseite wissen meist gar nichts über die Materie und werden daher nicht von sich aus darüber nachdenken, dass ihre Seite einmal überarbeitet werden sollte, und sofern doch jemand auf die Idee kommt, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, so wird er von Angeboten überflutet. Continue reading Warum man mit Suchmaschinenoptimierung allein nur schwierig ein Geschäft führen kann

_gat is not defined – Adblock und Google Analytics Problem

Wenn Adblock oder ein anderer Werbeblocker das Nachladen von Googels Code verhindert, gibt es Probleme bei der JavaScript Code Validierung, da das Script keinen Code von Googles Server nachladen kann und somit das Objekt _gat nicht definiert ist.

Um dies zu beheben reicht es aus, vorher abzufragen ob _gat ein Objekt ist:

<script type=”text/javascript” language=”javascript”>
if (typeof(_gat) == ‘object’)
{

..google-analytics-code..
}
</script>
Die fett geschriebenen Zeilen müssen zusätzlich um den Code herum eingefügt werden. Der Fehler tritt dann nicht mehr auf.

viele Bilder auf einmal skalieren mit Gimp

Welcher Webdesigner hat das Problem nicht schon einmal gehabt? Man bekommt viele Bilder in hoher Auflösung und soll diese skaliert in ein Forum oder eine Galerie einstellen. Im Photoshop gibt es dafür eine Batch-Funktion, wohl dem, der es sich leisten kann. Wer allerdings kein Vermögen für Photoshop ausgeben will, kann dies auch mit dem GNU Image Manipulation Programm GIMP erledigen.

Alles was dazu benötigt wird, ist ein Plugin DBP (David’s Batch Programm) und GIMP in einer aktuellen Version (ab 2.0).

Zuerst wird GIMP mit allen Standardeinstellungen installiert, anschliessend holen wir uns DBP und installieren dies im Plugins Pfad von GIMP:
bei w32: GIMP-2.0\lib\gimp\2.0\plug-ins

Anschliessend startet man GIMP und wählt nun Menü “Extras” “Batch Process…” aus.

Hier kann man jetzt Bilder hinzufügen und diese dann mittels Resize neu skalieren. Es sei angemerkt, dass man damit die Bilder auch drehen kann und weitere Effekte auf die Bilder anwenden kann.

mysqlfs mit mySQL NDB Cluster als verteiltes Dateisystem

Jeder der kritische Anwendungen über das Web laufen hat, wie z.B. einen Onlineshop, stellt sich irgendwann, bei hinreichend großem Umsatz, die Frage, wie man das System noch ausfallsicherer machen kann.

Meist wird dann hierzu ein Loadbalancer (ob Hardware oder Software ist erst mal egal) aufgesetzt, welcher die Anfragen an mehrer Server verteilt, welche sich einen gemeinsammen Massenspeicher teilen. Dadurch ist es möglich, dass einzelne Server gewartet werden können, bzw. auch ausfallen können, ohne dass die Applikation dadurch gestört wird.

Leider beschränkt sich diese Variante auf nur eine Location, d.h. wird aus irgendwelchen Gründen z.B. die Internetanbindung an das System unterbrochen, ist die Applikation offline.

Dies kann man damit umgehen, dass man das System multihomed aufbaut, d.h. mehrere Server an unterschiedlichen Standorten betreibt, um bei einem Ausfall von einem Standort trotzdem noch erreichbar zu sein. Diese Variante hat den Nachteil, dass die Daten des Systems sehr aufwändig synchronisiert werden müssen, falls ein Standort nicht mehr erreichbar war. Weiterhin muss man auch bei Updates etc. aufpassen, dass es keine Versionskonflikte bei der Applikation gibt, denn man kann die Software nicht an beiden Standorten gleichzeitig aktualisieren.

Benötigt wird für so eine Lösung also zum einen eine Datenbank, welche automatisch repliziert und dies auch über mehr als einen Standort hinweg, weiterhin dazu noch ein Dateisystem, welches verteilten Host-Systemen eine gemeinsame Datenbasis bereitstellen kann.
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Google Adsense und “Sex, Ficken und Porno”

Heute habe ich einige interessante Artikel bezüglich Google Adsense und Porno im Netz entdeckt. Sofern man als Betreiber einer Website mit pornographischen Inhalten, oder allgemeiner, Inhalte, welche gegen Googles TOS verstossen, auf die Idee kommt, Google Adsense zu schalten, wird es kritisch. Laut Googles TOS ist dies nicht erlaubt und kann zur Stilllegung des Accounts bei Google führen. Continue reading Google Adsense und “Sex, Ficken und Porno”

Sicherheitslücken in Flash-Applets

Flash-Dateien welche mit Tools wie z.B. Adobe Dreamweaver, Adobe Acrobat Connect (damals Macromedia Breeze), InfoSoft FusionCharts und Techsmith Camtasia erzeugt wurden, sind anfällig für Cross-Site-Scripting Attacken. Die mit diesen Programmen erstellten SWF-Dateien, welche auf zahlreichen Websites zu finden sind und unter anderem auch von prominenten Sites und auch von Banken verwendet werden, sind davon betroffen.

Das Problem liegt an der fehlerhaften Einbettung von JavaScript-Code in den SWF Dateien, mit welchen sich bestimmte Funktionen steuern lassen.

Der Action-Script Code wird jedes mal beim Speichern oder Exportieren einer SWF Datei automatisch mit in die SWF Datei eingefügt. Der Code lässt sich missbrauchen, um ein als Argument übergebenes JavaScript im Kontext der besuchten Seite auszuführen, obwohl der eingeschleuste Code nicht von dieser Seite stammt, sondern von einer vom Angreifer bereitgestellten Seite.

Siehe dazu auch:

XSS Vulnerabilities in Common Shockwave Flash Files, Bericht von Rich Cannings